Ein Wispern unter Baker Street von Ben Aaronovitch

Voller Magie und Anspielungen auf Harry Potter, Herr der Ringe, etc. Für Fantasy-Magic-Nerds voll geeignet. Nur der Plot ist ein bisschen dünn. Leider.

Als Harry Potter Fan, Herr der Ringe Verehrerin und überhaupt Fantasy-Nerd musste das ja irgendwie in meinem Schrank landen. Nur leider hält es mit seinen Vorgängern nicht ganz mit. Auf die es sich aber bezieht. Lustigerweise. Irgendwie. Denn das macht es schon wieder irgendwie gut (weil man sich wenigstens dann einmal denkt, dass es echt cool ist, dass man die Anspielungen und Vermerke versteht … und andere eben nicht 😛 )

Der Krimi-Fall ist in Ordnung, nur eben nicht so aufgebaut, dass man als Leser eine echte Chance hätte schon weit vorher eine Ahnung zu haben, wer dahinter stecken könnte. Und das ist eine echte Schwäche. Bei Agatha Christie Romanen war es zwar häufig auch so, aber eben wegen winziger Details im ersten Kapitel, denen man zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Hier gibt’s nicht so wirklich versteckte Hinweise zu Beginn … nur manchmal unnötiges Zauberei-Geschwafel.

Alles in allem, eine schöne Unterhaltung für Fantasy-Krimi-Fans, die gern in der heißen Badewanne sitzend lesen. Aber eben keine Angst vor kaltem Wasser zu haben brauchen – weil man vorher schon wieder aussteigt.

„Ein Wispern unter Baker Street“ von Ben Aaronovitch, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2013

Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen, Umschlaggestaltung: Lisa Höfner

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