Die letzte Flut von Stephen Baxter

Science Fiction meets Hochwasser. Und die Erde bleibt zurück.

Ein richtig tolles Buch! Meine erste SciFi-Story und ich will mehr. Das Buch überzeugt durch seine wissenschaftlichen Grundlagen und manchmal wollte ich wirklich googlen, ob es wirklich so funktionieren würde, wie es da drin steht. Aber es ist so klar beschrieben, dass man es auch so glaubt. Ob irgendwelche U-Boote, speziellen Schiffe, auf denen alles mögliche produziert werden kann, alternative Wohnformen (die nötig werden, weil der Platz langsam knapp wird) – einfach geil! Nur die Grundannahme, weshalb der Meeresspiegel unaufhörlich ansteigt, die ist echte Fiction – das muss man halt akzeptieren.

Die Handlung ist sehr geradlinig und am Ende vorhersehbar, aber das hat mir nichts ausgemacht. Ausnahmsweise mal 🙂 Denn das eigentlich Spannende ist, wie die Menschheit sich bei einem steigenden Meeresspiegel verhält. Wenn das Wasser immer mehr Länder, ganze Kontinente und letztendlich die Welt verschlingt. Und so abwegig ist ihr Verhalten nicht. Und dort, wo das Buch endet, geht schon die nächste Geschichte los.

Hoffe nur, dass es die Nachfolgebücher in der Bücherei gibt 🙂 Denn gleich kaufen ist im Rahmen des Projektes schließlich nicht erlaubt. Da werde ich ja sonst nie Minimalist.

„Die letzte Flut“ von Stephen Baxter, Heyne Verlag, 2011, ISBN 978-3-453-53359-2

Umschlaggestaltung: Nele Schütz Design, München

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