No One’s Perfect von Hirotada Ototake

Diese Biografie hat mich beeindruckt. Und Inspiration geschenkt.

Hirotada Ototake wird ohne Beine und Arme geboren. Und mit Eltern, die für Gleichberechtigung kämpfen. Er selbst hat den Willen, alles meistern zu können. Und er schafft es. Auf unglaubliche Weise.

Seine Beschreibung, wie er sich selbst das Dribblen beim Basketball beibringt, eine eigene Schreibtechnik entwickelt, an traditionellen Rennen der Schule teilnimmt. Das inspiriert. Auch weil er es mit so viel Leichtigkeit, mit so viel Selbstverständnis und so viel Witz erzählt. Ich kann mir soo gut vorstellen, wie er als Lehrer ist.

Mit diesem Buch habe ich vor allem auch gelernt, dass man noch viel zu häufig diskriminierend denkt. Obwohl man genau das Gegenteil bezwecken möchte. Aber schon beim Unterscheiden macht man Menschen anders. Die doch einfach wie alle anderen behandelt werden möchte.

Ein tolles Buch, das auch ins Deutsche übersetzt wurde. Zum Glück.

 

„No One’s Perfect“ von Hirotada Ototake, Kodansha International, 2000, ISBN 4-7700-2500-9, übersetzt von Gerry Harcourt

Umschlagfoto: Takao Akomoto

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