Die hohe Kunst des Bankraubs von Christopher Brookmyre

Clowns, Pistolen, Räuber – was will man mehr? Und deshalb hatte ich auch hohe Erwartungen an das Buch. Teils wurden sie erfüllt, teils nicht.

Richtig reingekommen bin ich in das Buch erst auf Seite 60. Die davor waren vor allem Einführung, unnötiges Gelaber – manchmal lustig, häufiger nur gewollt witzig. Aber dann wurde es gut. Richtig gut. Von Seite zu Seite steigerte sich die Handlung, wurde spannender. Und skurril. Was die Clowns während ihres Bankraubs machen – ich wäre echt gern dabei gewesen 😀

Und die Bezüge zu Fußball mochte ich sehr (kein Wunder bei einem Fußballfan). Das gab dem Ganzen noch mal so einen Real-Life-Touch. Und erhöhte die Skurrilität.

Der Bankraub und zu welchem eigentlichen Komplott er gehört, ist gut durchdacht. Erst am Schluss sieht man alles, bekommt Zusammenhänge gezeigt und versteht letztendlich auch die lange Eingangssequenz, die mich ein bisschen genervt hatte. Dass man beim Lesen nicht schon früher alles ein bisschen mehr erahnt/durchschaut, ist eine Schwäche. Das hätte das Buch vermutlich noch besser gemacht.

Eine tolle Badewannen-/Strandlektüre, die man vor allem am Schluss nicht mehr weglegt. Also entweder warmes Wasser in die Wanne nachlaufen lassen oder mit der Strandliege in den Schatten flüchten. Richtig anspruchsvoll ist es nicht, aber unterhaltsam 🙂

 

„Die hohe Kunst des Bankraubs“ von Christopher Brookmyre, KiWi, 2014, ISBN 978-3-462-04697-7

Umschlaggestaltung: Barbara Thoben, Köln, nach einer Idee von Manja Hellpap und Lisa Neuhalfen, Berlin, Umschlagmotiv: (c) Getty Images / CSA Images

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