Unendlichkeit. Ein Sachcomic von Brian Clegg & Oliver Pugh

Erwartet hatte ich ein philosophisches Buch. Eingetaucht bin ich in ein mathematisches. Nicht umsonst.

Die 171 Seiten sind so voller Wissen, dass einem danach der Kopf raucht. Das kann man nicht am Stück lesen (soll man wahrscheinlich auch nicht), denn für einen Laien ist es teils echt kompliziert.

Ganz ein Comic ist es meiner Meinung nach auch nicht. Eher eine Collage mit ein paar Comic-Elementen zwischendurch. Sprechblasen, die die Abgebildeten teils erklärend, teils witzig kommentierend selbst zu Wort kommen lassen.

Vom alten Indien zu den Altgriechen, Römern, Arabern, usw. Selbst mir wurde klar, dass Unendlichkeit vor allem eine mathematische Frage ist. Aber als es dann stärker in unsere Zeit ging und alles komplexer und theoretischer wurde. Da konnten teils die witzigen Zeichungen nicht alle Fragezeichen in meinem Kopf auflösen. Aber das Buch ist schließlich auch nur als witzige Einführung gedacht. Für Kinder ist es zu kompliziert … einige Worte sind wirklich nicht „kindgerecht“ – aber das fand ich nicht schlimm (bin ja schon groß 😛 )

Ein schönes, kleines, prall gefülltes Buch mit Wissen, dass kurz die Mathematik-Geschichte zusammenfasst. Eine Sach-Collage, die vages Wissen vermittelt, das allemal für (oberflächliche) Diskussionen reicht.

 

„Unendlichkeit. Ein Sachcomic“ von Brian Clegg und Oliver Pugh, Tibia Press Verlag, 2016, ISBN 978-3-935254-40-3

Umschlaggestaltung: Eward Bettison

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